Patrick Ott




Patrick Oliver Ott (* 7. Februar 1967 in Würzburg) ist ein deutscher Finanzberater und ehemaliger Politiker (CSU, FDP). Er war von 1990 bis 1994 Mitglied des ersten Sächsischen Landtags


war von 1990 bis 1994 einer von nur vier aus Westdeutschland stammenden Abgeordneten im ersten sächsischen Landtag nach dem Fall der Mauer.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Werdegang


  • 2 Politisches Wirken


  • 3 Weblinks


  • 4 Literatur


  • 5 Einzelnachweise





Werdegang |


Nach seinem Abitur am Gymnasium Icking im Jahr 1986 schloss Ott 1988 eine Lehre zum Bankkaufmann bei der Bayerischen Vereinsbank ab. Danach war er geschäftsführender Gesellschafter der Tentec GmbH. Von 1995 bis 1997 studierte er Politikwissenschaft, Recht und Wirtschaftsgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und schloss mit dem Magister ab. Von 1998 bis 1999 war er Visiting Fellow an der Harvard Graduate School for Arts and Sciences, gefolgt von einem „double-degree“-Programm an der Harvard Law School und an der Harvard John F. Kennedy School for Gouvernement, welches er mit einem Abschluss in „International Taxation“ und „Master of Public Administration“ beendete.


Nach seiner Tätigkeit als Abgeordneter wechselte er in die Privatwirtschaft.



Politisches Wirken |


Zwischen 1983 und 1989 war Ott in der Jungen Union (JU) und der CSU tätig. Von 1984 bis 1989 war er Ortsvorsitzender der JU Baierbrunn und stellvertretender Kreisvorsitzender. Im Jahr 1989 wechselte Ott zur FDP, wo er 1990 stellvertretender Landesvorsitzender der Jungliberalen Aktion Sachsen wurde und im gleichen Jahr über den vierten Platz der FDP-Landesliste in den Sächsischen Landtag einzog. Dort war einer von nur vier aus Westdeutschland stammenden Abgeordneten und gehörte dem Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten und dem Ausschuss für Kultur und Medien an.[1] Im Jahr 1996 trat er wieder aus der FDP aus und erneut der CSU bei.



Weblinks |


  • Profil auf xing.com


Literatur |



  • Klaus-Jürgen Holzapfel (Hrsg.): Sächsischer Landtag: 1. Wahlperiode, 1990–1994; Volkshandbuch. NDV Neue Darmstädter Verlagsanstalt, Rheinbreitbach 1991, ISBN 3-87576-265-7, S. 52. (Stand Mai 1991)


Einzelnachweise |




  1. Holzapfel (Hrsg.): Volkshandbuch. S. 84, 93.




























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